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Fred

1948

Bildung / Musik / Literatur

Start:

Oktober 2005

Dauer:

unbestimmt

Nächstenliebe kennt keine Pensionierung

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Mauern über das Vehikel Humor abzubauen ist Hauptthema im Buch «Grobs Feinheiten»

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Man sieht Fred Grob den Gottesdiener nicht auf den ersten Blick an ...


Die Schwierigkeiten von Straftätern an der Schnittstelle Gefangenschaft/Freiheit sind ein Dauerthema in Fred Grobs Karikaturen. Aus «Grobs Ein- und andere Fälle»

Fred Grob ist seit über vier Jahrzehnten unter anderem in der Gefangenen-Seelsorge tätig. Früher als Diakon der Stadtmission Baden und später als Vertreter des christlichen Hilfswerks «Hope». Als Rentner müsste er diese anspruchsvolle Tätigkeit seit bald 10 Jahren nicht mehr ausüben, aber für Fred hat die Nächstenliebe kein Verfalldatum.


Die Geschichte dieses ansehnlichen Mannes – man könnte ihn für einen pensionierten Banker halten – ist nicht alltäglich. Der gelernte Schriftsetzer und Werber weiss aus eigener Erfahrung, was Abstürze und eine gescheiterte Ehe sind. Bis er sich 1984 zu Gott umkehrte (das Wort «bekehren» hört er nicht so gerne) und sein Leben fortan in den Dienst der Diakonie stellte. Er machte Gassenarbeit, arbeitet noch heute im Kindergarten, bringt jungen Leuten aus beiden Landeskirchen den Gefängnisalltag näher. Um das Eis zu brechen oder eine festgefahrene Situationen zu entkrampfen, gibt Fred auch gerne einen passenden Witz zum Besten. Er hat davon etwa 300 im Repertoire. Im Rahmen seiner Tätigkeit sah der «Knastrologe», wie er sich scherzhaft nennt, manches Gefängnis von innen, etwa die Justizvollzugsanstalt Lenzburg und diverse Bezirksgefängnisse, die für Gefangene besonders belastend sind, weil sie dort als Untersuchungshäftlinge für unbestimmte Zeit und ohne Beschäftigung einsitzen. Bald erkannte Fred, dass nicht alle Straftäter Monster, sondern vielfach gescheiterte Menschen mit ihren Nöten sind. Er erlebte Widerstände, Enttäuschungen und auch Lichtblicke. Sein Glaube liess ihn über die Jahre weiter wirken, auch wenn die Gefangenen-Seelsorge zunehmend bürokratisiert und seit Corona nochmals schwieriger geworden ist.


Die verschiedenen Facetten seiner Arbeit verarbeitet Fred mit Schreiben und Zeichnen. Er hat drei Bücher verfasst: «Liebe für Ungeliebte», «Grobs Feinheiten» und den Comicband «Grobs Ein- und andere Fälle». Die beiden Schriftbände wirken authentisch in ihren praxisnahen, einfachen und manchmal ergreifenden Geschichten. Im Comicband findet man die stärksten Arbeiten – kaum zufällig – an der Schnittstelle Gefängnis/Freiheit.


Interessierte finden in der Downloadbox Leseproben aus den drei Büchern und die Kontaktdaten des Verfassers. Die Bücher können direkt beim Verfasser oder hier im Silberprojekt-Shop bestellt werden.

Die Download Box enthält

  • Leseprobe aus «Liebe für Ungeliebte»

  • Leseprobe aus «Grobs Feinheiten»

  • Ausgewählte Karikaturen aus «Grobs Ein- und andere Fälle»

  • Kontaktdaten Fred Grob


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Nächstenliebe kennt keine Pensionierung

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